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By Jonathasmello (Own work) [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons


Über dieses Blog

Dieses Blog richtet sich an Spanischlehrer. Hier erscheinen Anregungen zum Spanischunterricht.


Externe Materialien können anderen Lizenzen unterliegen.

Kultur ist für mich...

Der Aufruf von Tanja Praske (@TanjaPraske) zur Blogparade „Kultur ist für mich…“ hat mich dazu bewegt, über meinen ganz persönlichen Kulturbegriff nachzudenken. Das spontane Ergebnis habe ich in der folgenden Übersicht festgehalten.


Mit digitalen Medien besser lernen?

Da immer wieder diskutiert wird, ob Lernen mit digitalen Medien einen Mehrwert bringt, möchte ich hier meine persönlichen Erfahrungen und meine persönliche Meinung dazu festhalten. An meiner Schule arbeite ich mit schuleigenen iPads und je nach Präferenz der Schülerinnen und Schüler auch mit dem System BYOD im Unterricht. Einige unserer Aktivitäten dokumnetiere ich in einem Blog. Dieser Blogpost ist Teil der Blogparade, zu der Christian Ebel über Twitter aufgerufen hat.

Vermeidung eines Medienbruchs

Im privaten Bereich erfolgt die Informationsrecherche in den meisten Fällen über das Internet. Daher entspricht schulisches Lernen mit digitalen Medien dem natürlichen Verhalten, was den Lernprozess erleichtert.

Individualisierung des Lernprozesses

Mit Hilfe digitaler Medien lassen sich Lernprozesse auch in großen Lerngruppen ohne großen Aufwand individualisieren. Man kann  Freiräume gestalten in Bezug auf:

  • die Wahl des Eingangskanals bei der Informationsaufnahme (Audio-, Video-, Bild-, Textdokument)
  • die Wahl der Ergebnispräsentation (Folienpräsentation, digitales Plakat, Mindmap, Sketchnote, Podcast, Hörspiel, Video…)
  • die Themenwahl (Lernende können wählen, welche Facetten eines übergeordneten Themas sie gerne bearbeiten möchten, da das Internet Informationsquellen bietet und der Lehrende nicht vorher Material zur Erarbeitung vorbereiten und zu Beginn der Unterrichtsreihe bereitstellen und dadurch Unterthemen bereits festlegen muss)
  • die Lerngeschwindigkeit und individuelle Verstehenslücken (digital zur Verfügung stehendes Material kann so oft durchgesehen werden, wie nötig ist; z.B. bei Audio- und Videodokumenten kann jeder individuell bestimmte Sequenzen wiederholen)
  • den Schwierigkeitsgrad (durch Integration von digitalen Übungsangeboten in Lernplattformen entsteht eine digitale Lerntheke, bei der jeder nach Bedarf Aktivitäten auswählen kann)
  • ...

Da digital Informationsquellen und Arbeitshilfen wie Wörterbücher oder Formelsammlungen direkt zur Verfügung stehen, fördert digitales Lernen die Lernerautonomie. Inhalte können selbstständig erarbeitet werden. Dies ermöglicht, dass jeder seinen Lernprozess individuell gestalten kann, was die Basis ist für lebenslanges Lernen.

Lernen durch Motivation

Motivation bewegt uns zum Handeln und steuert unser Verhalten. Wer motiviert ist, nimmt eine positive Haltung gegenüber dem Lerngegenstand ein, was sich ebenso positiv auf die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit auswirkt. Die Verwendung digitaler Medien stellt dabei motivationales Potenzial dar, das es zu nutzen gilt. Motivation entsteht:

  • da digitale Endgeräte genutzt werden dürfen, die auch privat das bevorzugte Medium darstellen
  • durch das in der Regel ansprechende Layout / Design von Lerninhalten oder Lernarrangements
  • durch Gamification von Lernprozessen
  • durch Individualisierung der Lernprozesse und damit verbundene Frustreduzierung
  • ...

Soziales Lernen

Kollaborative Tools ermöglichen die Zusammenarbeit der Lernenden auch in großen Lerngruppen. Analog können z.B. nicht 30 Lernende an an der Erstellung eines Lernplakates gleichzeit arbeiten. Die Individualisierung der Lerprozesse ermöglicht darüber hinaus, dass in einem gewissen Rahmen Interessensschwerpunkte gesetzt werden können und demnach jeder seine Stärken einbringen kann. Dies ermöglicht Lernen nach konnektivistischem Prinzip. Ressourcen werden effektiv genutzt und durch die Förderung einer Share-Haltung werden soziale Kompetenzen geschult, die sowohl im späteren beruflichen wie auch privaten Bereich essentiell sind.

Ubiquitäres Lernen

In der Regel haben jugendliche Lerner immer ein mobiles Endgerät dabei (s. JIM-Studie 2014). Dadurch haben sie jederzeit und an jedem Ort Zugriff auf Lerngegenstände, was bei dem Schulheft nicht und bei dem Lehrwerk nicht immer (nicht jedes Lehrwerk steht als digitales Schulbuch zur Verfügung) der Fall ist. Somit können z.B. auch Warte- oder Fahrzeiten effektiv zum Lernen genutzt werden. Sind Lerner analog vom Lernprozess ausgeschlossen, wenn die Unterrichtsmaterialien z.B. während eines Wochenendausflugs zu Hause vergessen wurden, können mit digitalen Materialien dennoch Lerninhalte während zur Verfügung stehender Zeit wiederholt oder Arbeitsaufträge erledigt werden.

Mehr Zeit zum Lernen durch digitale Medien

Vor allem im organisatorischen bzw. administrativen Bereich ermöglicht die Verwendung digitaler Tools zeitökonomische Verfahren, wodurch  die Unterrichtszeit effektiver für das Lernen genutzt werden kann. Arbeitsabläufe und Arbeitsergebnisse können mit Hilfe digitaler Tools direkt dokumentiert und allen verfügbar gemacht werden. Durch Verwendung von QR-Codes hat man direkten Zugriff auf das gewünschte Dokument, das ggf. im Lesezeichen-Ordner des Internetbrowsers oder zu dem Home-Bildschirm hinzugefügt werden kann. Zur Vergabe von Referatsthemen, Verteilung von Aufgaben oder ähnlichen organisatorischen Abläufen können z.B. Spreadsheets genutzt werden. Die Schülerinnen und Schüler tragen sich selbstständig zeitgleich in die Tabelle ein. Damit sind die Entscheidungen direkt festgehalten und jederzeit einsehbar. Bei digitalen Lerntheken entfällt der Auf- und Abbau, da die Materialien direkt digital zur Verfügung stehen. Diese Zeit kann für Erarbeitungs- sowie Anwendungsphasen genutzt werden. 

Mit digitalen Medien besser lernen? Ja, aber...

Natürlich führt der Einsatz digitaler Medien allein nicht zu erfolgreichem Lernen. Wichtig sind didaktische Konzepte, die die Besonderheiten und Möglichkeiten digitalen Lernens berücksichtigen statt analoge Formate einfach auf digitale Werkzeuge zu übertragen. Des Weiteren geht es nicht ohne sorgfältig erstellten oder ausgewählten Content. Ein ansprechendes Layout motiviert vielleicht zur Auseinandersetzung mit Inhalten. Jedoch müssen diese auch vorhanden sein. Und im Mittelpunkt steht der Lerner. Um die Möglichkeiten digitalen Lernens effektiv zu nutzen, muss Medienkompetenz geschult und Wissensmanagement erlernt werden. 


P.S.: Dies stellt nur einen kleinen Ausschnitt meiner positiven Erfahrung dar. Ich bemühe mich, die Liste nach und nach zu vervollständigen.

Gamifizierte Verständnisüberprüfung mit Kahoot

Erteilt man z.B. die Hausaufgabe, den Inhalt eines Textes mit begleitenden Aktivitäten zu erarbeiten, kann man die Ergebnisse zu Beginn der Stunde vorlesen lassen, wobei jeder dem anderen mit mehr oder weniger Interesse zuhört, da die Informationen als redundant empfunden werden. Eine motivierendere Möglichkeit der Überprüfung, ob alle Aspekte korrekt verstanden wurden, ist eine spielerische Abfrage über Kahoot.

Kahoot

Bei Kahoot handelt es sich um eine Webanwendung, mit der man digitale Abfragen erstellen kann. Es muss sich nur derjenge anmelden, der die Überprüfungsaktivitäten konzipiert. Selbst Fotos und Videos lassen sich integrieren. Zudem kann man zwischen unterschiedlichen Abfrageformaten auswählen. Startet man das Spiel, wird automatisch ein Game Pin generiert. Die Mitspieler rufen die Game-Seite auf, geben den Pin ein und betreten den Spielraum. Nach Wahl eines Nicknames kann das Spiel beginnen. Es gibt Punkte für eine korrekte Antwort sowie für die schnellste Beantwortungszeit. Die Spieler sehen auf ihren Geräten nur die Auswahlfelder. Die Fragen erscheinen in der Admin-Version, die man per Beamer projizieren kann. Dadurch wird auch die Aufmerksamkeit gebündelt. Nach jeder Spielrunde wird der momentane Sieger angezeigt. Am Ende erscheinen die Bestplatzierten auf einem Siegertreppchen.


Einsatzmöglichkeiten

Im folgenden Beispiel habe ich Kahoot eingesetzt, um Leseverstehen zu überprüfen. Als Hausaufgabe erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Text zu nationalistischen Tendenzen in Spanien mit dem Auftrag, die wichtigsten Aspekte stichwortartig zusammenzufassen. Statt die Ergebnisse vorlesen zu lassen wurden die Inhalte mit Hilfe des Abfragetools überprüft. 

Dafür habe ich das Multiple Choice-Format gewählt. 


Vor allem wenn die Texterarbeitung als Hausaufgabe mit begleitenden Aktivitäten aufgegeben wurde, erhöht diese spielerische Überprüfung die Aufmerksamkeit im Vergleich zu der traditionellen Ergebnisbesprechung. Zudem bringt das Spiel als Unterrichtseinstieg Dynamik in die Stunde. Des Weiteren erzeugt es eine zusätzliche Motivation, die Hausaufgaben sorgfältig anzufertigen, da jeder normalerweise gerne seinen Namen auf dem Siegertreppchen sieht bzw. mitspielen möchte.




Kahoot kann zu jeder Art von Wissensab- oder Meinungsumfrage eingesetzt werden:

  • Hausaufgabenüberprüfung
  • Wiederholung von Lerninhalten vor einer Prüfung
  • Lernerfolgskontrolle am Ende einer Unterrichtsstunde oder -einheit
  • Abstimmung von Unterrichtsthemen 
  • Abstimmungen für die Planung von Lehrfahrten
  • ...


Kahoot kann auch eingesetzt werden zur Erarbeitung von Lerninhalten, indem man Foto- oder Videomaterial integriert und zu jedem Dokument begleitende Aktivitäten konzipiert.

Digitales Lernen in der Schule - du darfst!

Bei den folgenden Infos handelt es sich um die Dokumentation meiner Session für das #SaarCamp 2015. Das #SaarCamp ist ein themenoffenes Barcamp, bei dem an Wissensaustausch interessierte Menschen aus ganz unterscheidlichen beruflichen Richtungen zusammenkommen. Daher wollte ich in meiner Session einen allgemeinen Überblick geben über organisatorische Konzepte, didaktische Ansätze und aktuelle Tendenzen sowie Weiterbildungs- bzw. Fortbildungsmöglichkeiten im Bereich des digitalen Lernens in der Schule. 

Begleitfolien zu meiner Session beim #Saarcamp 2015


Ergänzende Infos und Beispiele aus der Praxis

Blended Learning

Weitere Infos zu diesem didaktischen Ansatz findet man in meiner Dokumentation des Twitterchats #EDchatDE zu diesem Thema.


Flipped Classroom

- Beispiel für die Vermittlung historischer Aspekte

Lernvideo von Daniel Bernsen (@eisenmed), FlippedHistory: Teilung und Ende des Römischen Reiches, CC-BY

- Beispiel für geflippten Mathematikunterricht

Lernvideo von Sebastian Schmidt (@FlippedMathe), Sebastian Schmidt: 1.6 Parabelgleichung bestimmen, CC-BY


Kollaboratives / kooperatives Lernen


- interaktive Karten

Umsetzung von Infos aus einem Lehrbuchtext in eine interaktive Karte, auch nutzbar als Vorbereitung von Lehrfahrten


- Wiki

Schüler erstellen z.B. Wikis zu landeskundlichen Themen


- Präsentationstools

Pinterest als Ausstellungsplattform für Präsentationen 


- Twitter

Schüler fassen arbeitsteilig Kapitel einer Lektüre zusammen 

weitere Nutzungsmöglichkeiten: Twitter im Fremdsprachenunterricht


-Facebook

Chronik von historischen Ereignissen

Projekt am Het 4e Gymnasium


- Google Drive

Google Drive als Lernumgebung 

weitere Infos: kooperatives Arbeiten mit Google Drive


- Blog

Schüler bloggen, Perspektivenwechsel landeskundlicher Informationen

weitere Infos: Bloggen im Fremdsprachenunterricht


- digitale Pinnwand

z.B. zum Erstellen von eigenen Kleinanzeigen zu einer Lektion über „petites annonces"


- eBooks

Umsetzung von Infos zu Madrid aus einem Lektionstext in einen Reiseführer


- Mindmaps

z.B. Erarbeitung und Präsentation von landeskundlichen Inhalten mit Popplet


individualisierendes Lernen

Infos: individualisiertes Lernen mit iPads


Challenge Based Learning

- Actionbound

Stadtrallyes bei Lehrfahrten, z.B. Duisburg im Mittelalter:


Rallye zu Lerninhalten, hier Uhrzeiten im Spanischunterricht:


Erkunden der Schule und Umgebung für Anfangsklassen:


- Minecraft

Projekt Klimawandel an der KAS Köln, konzipiert von André Spang (@tastenspieler)


- Classcraft

Aufzeichnung des Webinars von Daniel Jurgeleit zu seiner Arbeit mit Classcraft


- Second Life

Infos zur Simulation von Alltagssituationen in virtuellen Welten im Fremdsprachenunterricht im Blog von Stephanie Wössner (@petiteprof79)


- Lernen durch Lehren

Lernen mit digitalen Medien nach LdL, Masterarbeit von Oliver Bellstedt



Und zum Schluss möchte ich mich noch beim Orgateam und den Sponsoren des #SaarCamp bedanken für drei tolle Tage.


Wortschatzlernen digital

Es gibt zahlreiche digitale Anwendungen, um Wortschatz zu erwerben, zu verarbeiten oder anzuwenden.

Auswahlkriterien

Die Anwendungen sollten betriebssystem- und plattformübergreifend sein, damit alle Lernenden der Gruppe damit arbeiten können. Des Weiteren empfiehlt es sich, Anwendungen zu nutzen, für die sich die Lernenden nicht registrieren müssen, damit niemand gezwungen ist, persönliche Daten einzugeben. Viele Anwendungen sind frei zugänglich oder es reicht aus, wenn sich die Lehrperson registriert und den Zugang per Link freigibt.

Vorteile des digitalen Lernens

Zumindest das Smartphone ist ubiquitär, also jederzeit und überall individuell verfügbar. Mit dem Einschalten eines Smartphones oder Tablets stehen alle Funktionen direkt zur Verfügung. Diese mobilen Endgeräte eignen sich somit auch für kurze Lerneinheiten. Dadurch können auch Pausen bzw. Wartezeiten für Wortschatzübungen sinnvoll genutzt werden. Hinzu kommt der motivationale Aspekt. Lange Vokabellisten in Lehrwerken entmutigen oft. Durch den spielerischen Charakter und evtl. die Integration eines Belohnungssystems liegt der Fokus eher auf einer positiven Herausforderung. 

didaktische Vorüberlegungen

Die Auswahl bzw. Konzeption von Anwendungen muss an Ziele angepasst werden. Sollen der produktive Wortschatz gefördert oder der rezeptive bzw. potenzielle Wortschatz aktiviert werden? Handelt es sich um die Aufnahme-, Verarbeitungs- oder Anwendungsphase? Anwendungen lassen sich nicht immer klar einzelnen Zielen zuordnen, jedoch sollte dies umgekehrt zutreffen. 

So kann z.B. ein Memoryspiel den potenziellen Wortschatz aktivieren und in einer Aufnahmephase eingesetzt werden, wenn z.B. im Anfangsunterricht Paarassoziationen erstellt werden, deren Verbindung durch Ableitungsmethoden von den Lernenden erschlossen werden kann. Das Spiel kann jedoch auch zur Verankerung  von lexikalischen Einheiten im produktiven Wortschatz in der Verarbeitungsphase eingesetzt werden, indem z.B. diese lexikalischen Einheiten entsprechenden Definitionen zugeordnet werden müssen. 

Anwendungen mit verschiedenen Lernbausteinen

  • Quizlet

Quizlet steht als Webanwendung oder App zur Verfügung. Durch die Suchfunktion kann man überprüfen, ob zu dem gewünschten Bereich bereits Datensätze zur Verfügung stehen. Andernfalls kann man eigene Einheiten erstellen. Daraus werden automatisch unterschiedliche Übungen generiert.

Quizlet bietet unterschiedliche Formate zum Wortschatzerwerb und für Wortschatzübungen. 

Cards

Das Karteikartensystem kann zum Erwerb und zur Lernerfolgskontrolle genutzt werden. 

Learn

Abfragesystem, das zur Lernerfolgskontrolle genutzt werden kann. Es bietet sich im Fremdsprachenunterricht an, die Erklärungen der lexikalischen Einheiten in der Zielsprache einzugeben, da bei Paarassoziationen eine sprachliche und kulturelle Anbindung an die Zielsprache fehlt.

Speller 

Hier wird die lexikalische Einheit auditiv präsentiert und soll transkribiert werden. Bei dieser Übung geht es darum, Höreindrücke in Einheiten aufzuspalten und zu verschriften. Eine Bedeutungszuordnung ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Test

Hier können nochmals unterschiedliche Aufgabenformate ausgewählt werden. Zu der Definition in der Zielsprache muss die lexikalische Einheit eingegeben werden. Des Weiteren gibt es Multiple-Choice-, Matching- sowie Richtig/Falsch-Aufgaben.

Scatter

Wie beim Memory-Spiel müssen Entsprechungen zusammengefügt werden. Bei korrekter Verbindung verschwinden die Kartenpaare.

Race

Wie der Name andeutet, geht es hier um einen Wettlauf gegen die Zeit. In einer vorgegebenen Zeitspanne müssen die lexikalischen Einheiten zu den vorbeilaufenden Definitionen eingegeben werden. Ein weiterer Wettbewerbseffekt entsteht, wenn die Lernenden untereinander ihre Bearbeitungszeiten vergleichen.

  • Learningapps

Learningapps bietet eine Vielzahl von Spielen an, die zum Üben des Wortschatzes genutzt werden können. Die Spiele kann man wie konzipiert übernehmen oder auch individuell umgestalten.

Galgenmännchen

Hier können die zu erlenenden lexikalischen Einheiten vorher eingegeben werden mit Hinweis oder ohne. Danach müssen sie nach dem Prinzip des bekannten Spiels gefunden werden.

Memory

Die App kann so gestaltet werden, dass Antonyme oder Synonyme gefunden oder auch Definitionen und entsprechende lexikalische Einheiten zusammengefügt werden müssen.

Wandtafel-Fußball

Diese Anwendung kann genutzt werden zur spielerischen Partnerabfrage. Die Lernenden können z.B. zu Hause Umschreibungen der zu erlendenden lexikalischen Einheiten in der Zielsprache vorbereiten und im Wechsel diese präsentieren. Bei korrekter Angabe der gesuchten lexikalischen Einheit darf aufs Tor geschossen werden. Dies geht hin und her bis der erste Treffer erzielt wird.

Wortgitter

Die Umschreibung lexikalischer Einheiten kann eingegeben werden und die gesuchten Elemente müssen danach im Wortgitter gefunden werden. 

Hier kann nur ein kleiner Einblick in die Möglichkeiten von Learningapps gegeben werden. Durch die Suchfunktion oder die Option „Apps durchstöbern“ findet man weitere Formate, die sich zum Wortschatzlernen einsetzen bzw. umgestalten lassen. 

weitere Übungsmöglichkeiten

  • Bildwörterbücher

Die Verknüpfung von Wort und Bild unterstützt eine duale Kodierung und fördert damit den Verarbeitungsprozess. Mobile Endgeräte ermöglichen aufgrund der Medienkonvergenz die Aufnahme von Orten, die anschließend in geeigneten Apps beschriftet werden kann. So können z.B. in einem Foto von einem Klassenraum die Bezeichnungen für die Möbel sowie Materialien hinzugefügt werden. Um dies in die Form eines Bildwörterbuchs zu bringen können Apps wie Book Creator oder Creative Book Builder verwendet werden. Erstellt man das Produkt in Google Docs, kann mit Hilfe der in Google Drive integrierten App Liberio aus verschiedenen Produkten kollaborativ ein eBook erstellt werden. 

  • Mindmaps

Zum Erstellen von Mindmaps kann z.B. Mindmeister verwendet werden, da es als Webanwendung und als App verfügbar ist. Kollaborativ kann an einer Mindmap gearbeitet werden, indem die Lehrperson eine Map erstellt und zur Zusammenarbeit freigibt. Zur individuellen Arbeit mit Mindmeister muss man sich allerdings registrieren. Mindmaps sind für Wortschatzarbeit geeignet, da sie assoziative Denkprozesse in Gang setzen, Einheiten miteinander vernetzen sowie semantisch strukturieren, was Verarbeitungsprozesse unterstützen kann. 

  • mündliche Abfrage

Hier eignen sich vor allem Smartphones oder Tablets, da ohne größeren technischen Aufwand Tonaufnahmen aufgezeichnet werden können. Die Lernenden zeichnen die zu erlernenden lexikalischen Einheiten als Sprachaufnahme auf und lassen vor der Lösung jeweils eine Pause zur Nennung des gesuchten Elements. Hierfür eigenen sich Apps wie Adobe Voice, AudioMemos oder für jüngere Lernende auch Zoobe.

  • Wortwolken

Ähnlich wie mit Mindmaps können Assoziogramme als Wortwolken dargestellt werden. Als Webanwendung können z.B. Wordle oder Tagxedo genutzt werden, als App z.B. WordMosaic.


Literatur

Monographien

Grünewald, Andreas; Küster, Lutz (2009): Fachdidaktik Spanisch. Stuttgart, Klett.

Roche, Jörg (2013): Fremdsprachenerwerb - Fremdsprachendidaktik. Stuttgart, UTB.

Zeitschriften

Der Fremdsprachliche Unterricht Spanisch. Velber, Friedrich-Verlag, Heft 27, 2009. 

Hospitation im Ausbildungsunterricht

Erfolgt Unterrichtsbeobachtung spontan statt wissenschaftlich begleitet, besteht die Gefahr, dass die Auswertung allgemein und wertend wird. Dies führt nicht zu Professionalität, wie es Dieter Nuhr in Sequenz 7:55-8:35 aus seinen Hospitationserfahrungen heraus schildert.  


Hospitationsunterricht stellt einen wichtigen Baustein im Ausbildungsunterricht dar, da die Beobachtungs- bzw. Diagnosekompetenz zu den Schlüsselkompetenzen von Lehrpersonen gehört.  

Unterrichtsbeobachtung verfolgt dabei mehrere Ziele:  

  • Orientierung im sozialen System Schule  
  • Beobachtung und Aneignung von Lehrfähigkeiten
  • Schulung der Beobachtungskompetenz zur Evaluation des eigenen Unterrichts und damit zur Steuerung von Lehr- und Lernprozessen
  • Schulung der diagnostischen Kompetenz zur Analyse von Interaktionsprozessen zwischen Lehrperson und Schülern sowie zwischen Schülern untereinander
  • Schulung der diagnostischen Kompetenz als Basis für Leistungsbeurteilung und Beratung von Schülern  

Da Unterricht sehr komplex ist und Unterrichtsqualität von vielen Faktoren bedingt wird, müssen Schwerpunkte in der Beobachtung gesetzt werden. Beobachtungen müssen zielgerichtet und strukturiert erfolgen und nach bestimmten Kriterien dokumentiert werden. Folgende Werkzeuge können dabei helfen.  

Vorlage zur Beschreibung und Analyse des Stundenaufbaus  


Vorlage zur Beschreibung und Analyse der Lehr- und Lernsituation  

Helmke, A. (2014). Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität. Diagnose, Evaluation und Verbesserung des Unterrichts (5. Auflage, Anhang: Unterrichtsbeobachtungsbogen für allgemeinbildende Schulen. Zugriff am 07.03.2015 unter http://andreas-helmke.de/buchanhang. Seelze: Klett-Kallmeyer.  

Beobachtungsfokus in schülerzentrierten Phasen  


Beobachtung und Analyse von Gruppendiskussionen  


Literatur 

Monographien

Böhmann, Marc; Schäfer-Munro, Regine (2008): Kursbuch Schulpraktikum. Weinheim, Beltz.  

Helmke, Andreas (2014): Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität. Seelze, Klett-Kallmeyer.  

Internetquellen

(letzter Zugriff am 07.03.2015)  

Beobachten im Schulalltag 

Die Unterrichtshospitation im Rahmen des Ausbildungsunterrichts 


weitere Blogartikel 

Blume, Bob: Richtig hospitieren

Nölte, Björn: Gezielte Beobachtung im Unterricht

digitale Fortbildung

Das Internet bietet eine unendliche Zahl an Informationsquellen und zahlreiche Kommunikationsmöglichkeiten, die zur Fortbildung genutzt werden können und sollten. Fortbildung ist dabei für mich mehr als die Teilnahme an einer Online-Veranstaltung. Auch die tägliche Informationsbeschaffung über das Internet trägt zur Kompetenzerweiterung bei. Im Folgenden möchte ich Beispiele meiner Fortbildungsquellen vorstellen.  

Online-Fortbildungen  

EdchatDE

Eine besondere Art der Online-Fortbildung stellt der Twitterchat #EdchatDE dar, bei dem sich jeden Dienstag von 20h00 bis 21h00 Bildungsinteressierte über vorher zur Abstimmung gestellte Themen austauschen. Die Fortbildung wird unterstützt durch vorbereitende und nachbereitende Materialien. Die Gründer des EdchatDE, André Spang (@tastenspieler) und Torsten Larbig (@herrlarbig), stellen vor dem Twitterchat in einem Blog Materialien zur Vorbereitung auf das Thema zur Verfügung. Nach dem Chat erstellt eine weitere Kollegin, Christiane Schicke (@frandevol), jeweils ein Tweet- und ein Linkprotokoll zur Nachbereitung.  Wer einen Chat verpasst hat, kann die Fragen (Fragen von 09/2013 bis 01/2015 und Fragen ab 2015) zu den bisher diskutierten Themen nachlesen.

Webinare des LPM Saarbrücken  

Organisiert von Jürgen Wagner (@wagjuer) bietet das Landesinstitut für Pädagogik und Medien Webinare zum digitalen (Fremdsprachen-)Lernen an.

Neben der Teilnahme an den Webinaren habe ich auch bereits zwei gehalten:  

Tablets im Unterricht - von der Idee bis zum Einsatz  


Lernen mit Apps - immer app to date  


der Digitale Bildungskalender  

Neben den Webinaren des LPM Saarbrücken gibt es zahlreiche andere Online-Angebote. Der Digitale Bildungskalender (@DigiEdKalender) versucht, einen Überblick zu geben.


MOOCS 

MOOCS (Massive Open Online Courses) stellen ebenfalls eine gute Möglichkeit dar, sich fortzubilden. Durch die Wahl eines Online-Kurses nach eigenen Interessen kann man in einer Lerngemeinschaft dieses Thema eingehend behandeln. Informationsphasen von Experten wechseln sich mit Austauschphasen zwischen den Teilnehmern ab. Lernen erfolgt vorwiegend nach konnektivistischem Prinzip. Selbst teilgenommen habe ich bisher an folgenden MOOCS:  

MOOC Maker Course (#mmc13)  

COER13 (#COER13) - Online-Kurs zu Open Educational Resources  

MOOC ReSOP - les Réseaux Sociaux comme Outils Pédagogiques  

EDUpleMOOC (#EDUpleMOOC) - MOOC zu persönlichen Lernumgebungen im Bildungsbereich  


Aktuell nehme ich teil am TwittMOOC (#TwittMOOC) zum Einsatz von Twitter im Bildungsbereich.

In Planung ist eine Teilnahme ab Mai an COER15 (#COER15), der Fortsetzung von COER13 (s.o).


Quellen zur Informationsbeschaffung  

Twitter  

Meine wichtigste Informationsquelle stellt Twitter dar. Durch Vernetzung mit Kollegen und durch Folgen von Accounts, die für mich relevante Themen aufgreifen, kann ich meine Kompetenzen erweitern. Wie man einen Account einrichtet, findet man z.B. bei N24. Monika König aka @mons7 gibt in ihrem Blog Lernspielwiese nützliche Tipps zum erfolgreichen Twittern.  

Facebook  

Auch Facebook kann als Informationsquelle dienen. Durch Vernetzung mit Kollegen und Abonnieren von Seiten, die für mich relevante Themen behandeln, kann auch dieses soziale Netzwerk zur Fortbildung beitragen.  

Google+  

Google+ nutze ich vorwiegend in Communities. Dort kann man sich mit anderen Mitgliedern über bestimmte Themen austauschen. Bei einer Projekterarbeitung mit Kollegen bietet sich Google+ an, da man hier nicht nur Beiträge posten kann, sondern auch weitere Tools zur Verfügung stehen. Durch Integration von Google Docs kann man z.B. Formulare zur Abstimmung über eine Projektplanung sowie zu diskutierende Themen oder auch Tabellen zum kollaborativen Erstellen von Auflistungen verwenden. Des Weiteren bietet Google die Möglichkeit der Hangouts an. Dabei handelt es sich um Videochats, an denen bis zu 10 Personen aktiv teilnehmen können. Möchte man dieses virtuelle Treffen aufzeichnen, wählt man die Option Google Hangout on Air. Die Aufzeichnung wird dann in den verknüpften Youtube-Kanal übertragen. Zur Arbeit an einem Projekt für den EDUpleMOOC (s.u.) hat eine Kollegin für unsere Untergruppe Fremdsprachen eine Google+-Community gegründet, was eine sehr gute Arbeits- und Lernumgebung bietet und somit für Fortbildungen über längere Zeiträume hinweg sehr geeignet ist.

RSS-Reader  

Websites wie Blogs oder von Fachzeitschriften kann man über RSS-Feed abonnieren, um keinen wichtigen Artikel zu verpassen. Als Reader nutze ich Feedly, da er übersichtlich gestaltet ist und auf allen von mir verwendeten Geräten (iPhone, iPad, MacBook) geöffnet werden kann. Durch Synchronisation stehen auch alle Änderungen direkt überall zur Verfügung. Öffnet man den Reader, erscheinen dort die aktuell veröffentlichten Beiträge der abonnierten Websites.

Eine Übersicht über Blogs von Lehrenden findet man z.B. in diesen Listen:  

Liste im ZUM-Wiki  

Liste von Felix Schaumburg

Liste von Matthias Heil

 

Youtube

Viele Bildungseinrichtungen, Gesellschaften und auch individuelle Youtuber  veröffentlichen Videos zu bestimmten Themen. Durch Abonnieren von Kanälen, die eigenen Interessen entsprechen, erscheinen die neuesten Veröffentlichungen auf der Startseite. 

Vorteile einer digitalen Fortbildung  

Die Informationen stehen im Netz. Auch Webinare werden aufgezeichnet bzw. zum EdchatDE gibt es Tweetprotokolle. Daher kann man den Zeitpunkt und den Ort der Fortbildung frei wählen. Man kann sich Informationen mehrmals ansehen bzw. bestimmte Sequenzen auswählen. Die Fortbildung verläuft somit selbstbestimmt und individuell und unterstützt dadurch lebenslanges Lernen. Darüber hinaus ermöglichen Webinare, Vorträgen von Referenten zu folgen, was aufgrund räumlicher Distanz analog nur mit sehr großem Zeit- und finanziellen Aufwand möglich wäre. Da sehr viele Online-Events verbloggt bzw. im Netz kommentiert werden, kann man zudem aus verschiedenen Perspektiven das Thema verfolgen bzw. nacharbeiten.

Nachteile einer digitalen Fortbildung  

Man kann sich zwar über unterschiedliche digitale Kommunikationskanäle mit anderen Teilnehmern austauschen, es besteht jedoch kein Face-to-Face-Kontakt zu anderen. Von Zeit zu Zeit ist es aber auch wichtig, sich mit anderen im Real Life zu treffen, um netzzuwerken. Daher ersetzt digitale Fortbildung für mich nicht komplett eine analoge, stellt aber meiner Meinung nach eine wichtige und interessante Erweiterung dar.  

Bloggen im Fremdsprachenunterricht

Das Verfassen von Blogartikeln ermöglicht, an der Gestaltung des Internets teilzuhaben und fördert damit die Partizipationskompetenz. Durch den Öffentlichkeitscharakter ist die Motivation zudem höher, einen Beitrag zu verfassen, da er nicht wie so oft im Unterricht nur von der Lehrperson und evtl. noch Mitlernenden gelesen wird. Des Weiteren können dadurch der Unterricht geöffnet und authentische Kommunikationssituationen geschaffen werden.  

Im Fremdsprachenunterricht können darüber hinaus sprachliche und interkulturelle Kompetenzen durch Bloggen geschult werden.  

Lesekompetenz  

Die Lernenden müssen in der Regel für ihren Blogbeitrag Informationen recherchieren, wodurch die Lesekompetenz gefördert wird.  

Auch sollten die Blogbeiträge nicht nur veröffentlicht, sondern auch von den Mitschülerinnen und Mitschülern gelesen werden. Dazu kann man begleitende Aktivitäten vorbereiten oder nach bestimmten Kriterien die Beiträge auswerten lassen.  Auch dies fördert die Lesekompetenz.  

Schreibkompetenz  

Das Verfassen des Blogartikels fördert die Schreibkompetenz. Auf Planungsebene müssen Gedanken entworfen und strukturiert werden. Auf der Formulierungsebene muss Sprachwissen aktiviert werden, um die Gedanken zu verschriftlichen.  In einer Überarbeitungsphase wird sowohl inhaltlich wie auch sprachlich nochmals überprüft, ob der Text den eigenen Zielsetzungen entspricht und es werden ggf. Veränderungen vorgenommen. Die Schreibmotivation wird dadurch erhöht, dass es sich um reale Adressaten handelt und nicht um eine Simulation einer Kommunikationssituation im Unterricht.

interkulturelle Kompetenz  

Blogbeiträge sind persönliche Berichte. Durch den Perspektivenwechsel tauchen die Lernenden in die Zielsprachenkultur ein. Die eigene Sichtweise beeinflusst die Auswahl relevanter Aspekte. Landeskundliche Aspekte können dadurch interkulturell aufgearbeitet werden.  

Blog der Spanischschülerinnen und -schüler des OHG  

Die Schülerinnen und Schüler bloggen zu unterrichtlichen Themen. Dafür können die schuleigenen iPads genutzt werden. Als Software wird WordPress verwendet. Dieses Werkzeug ermöglicht, kostenlos Blogs zu erstellen und zu publizieren und ist zudem sehr benutzerfreundlich. Gebloggt wird per Mail. Wordpress generiert eine Mailadresse, die zum Bloggen verwendet werden kann. Die Überschrift des Blogartikels kommt in die Betreffzeile. Der Fließtext in das Textfeld des Mailprogramms. Die Mailadresse kann jederzeit vom Administrator geändert werden. 


Lernen mit Apps

Durch die Medienkonvergenz in Tablets von Ton, Text und Bild eröffnen sich neue bzw. erweitert bestehende didaktisch-methodische Konzepte. In dem am 20.11.2014 stattgefundenen Webinar wurden Möglichkeiten aufgezeigt, diese Funktionen durch die Verwendung von entsprechenden Apps für den Unterricht zu nutzen. 

Begleitfolien zum Webinar

als PDF

als Slides


Klassische Artikulationsschemata und alternative Planungsmodelle

Die Gestaltung einer Unterrichtsstunde gliedert sich klassisch in drei Phasen: Einstieg, Erarbeitung, Anwendung. Im folgenden sollen dazu klassische Artikulationsschemata vorgestellt werden. Jedoch sollten diese nicht als starre Konstrukte betrachtet werden. Zwar kann man die einzelnen Unterrichtsphasen schülerzentriert gestalten, jedoch werden insgesamt durch diese straffe Phasierung Schüleraktivitäten stark gelenkt. Des Weiteren sollte man nicht Lerninhalte in eine Struktur pressen, sondern für Lerninhalte passende Strukturen suchen. Die klassischen Artikulationsschemata können jedoch eine Orientierungshilfe geben für die Strukturierung von Unterrichtsstunden. 

Klassische Artikulationsschemata 

als PDF

als Slides


Alternative Formen / Verfahren

Aufgabenorientiertes Arbeiten

Freiarbeit

Gruppenpuzzle

Lernen durch Lehren (LdL)

Lernen an Stationen

Lerntheke

Lernwerkstatt

Projektarbeit

Selbstorganisiertes Lernen (SOL)

Wochenplanarbeit


MHL 2015